Vegas Tag 3
Veröffentlicht von philip(p)ro
Ich lese im Internet, dass das Excalibur Electronictables anbietet, die zwar das Feeling vom Livepoker übermitteln sollen, aber man trotzdem mehr Hände als mit einem normalen Dealer spielen soll. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren und relativ schnell fand ich mich an einem .50/1$ Tisch wieder.
Ich war 1 Stunde card dead, bis ich endlich AA in EP finde. Der Tisch ist loose und ich freute mich schon auf meine Auszahlung. Raise auf 5$, MP callt, LP callt.
Flop kommt 35T alle in Herz. Ich hab Overpair + Nutflushdraw.
Setze 12$, MP callt.
Turn 7 Herz gibt mir den Nutflush. Setze 30$, MP callt.
Der Pot ist knapp 100$ schwer und MP hat noch 50$ behind. Er fängt an zu diskutieren, dass wir wohl beide einen Flush haben und wir müssten herausfinden, welcher größer sei. Ich sollte ihn ja nicht bluffen, denn callen werde er so oder so.
Nach der kleinen Ansprache von ihm push ich All In und er beschwert sich über Gott und die Welt. Wie brutal Poker doch sei, und wenn ich nicht so verdammt tight wäre, würde er mich callen. Wahrscheinlich hatte er 6h, die Vegasgames sind echt verrückt.
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2 Stunden läuft nicht viel, bin ca 70$ down. Nichts läuft so wie ich´s will.
Ich bekomme JJ in MP, openraise auf 6$. Alle folden, der BB minraist auf 11$.
BB ist der komischste Spieler am Tisch, er kennt nur Minbets und Minraises. Da ich allerdings kaum SD von ihm gesehen habe, weiß ich nicht was das zu bedeuten hat.
Ich calle, der Flop kommt:
K92 mit 2 Herzen
Er bettet 6$ in 22$, ich calle. Das erste mal, dass er nicht geminbettet hat. Strange.
Turn J Hearts haut den Flush auf das Board und er bettet 1$.
Ich raise auf 26$, er überlegt kurz und minreraist auf 50$. Eklige Situation, aber Set folden? Nö. Raise All In, er callt mit seinen restl. 36$.
River 9 gibt mir mein FH. Er zeigt QTo und er bleibt ganz gelassen, sagt kein Wort. Der erste Livespieler, der nicht direkt bei einem Bad Beat komplett ausrastet. Dafür gebührt ihm mein Respekt.
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Eine Frau im mittleren Alter setzt sich mit 100$ links neben mich. Sie ist sehr nett, kann aber anscheinend nicht einmal die Regeln. Sie minbettet jeden Pot, spielt 100% ihrer Karten. Ich hab sie in den 30 Minuten, die sie am Tisch saß nur 1x folden sehen.
Ich bekomme AJ in LP, raise 6$, Frau links neben mir callt, BB callt.
Flop AT2. Yesss, jetzt ist stackingtime. Frau minbettet, BB callt, ich raise auf 16$. Frau callt, BB foldet.
Turn J
Frau setzt 1$, ich raise ihre restl. 50$ All In, sie callt.
River Q
Sie zeigt AQ, freut sich wie ein Schneekönig und verlässt den Tisch. Das war dann auch mein Sessionende im Excalibur. Ich verlassen den Tisch nach 5 oder 6h mit 25$ Gewinn.
Fazit: Die elektronischen Tische haben allerlei SchnickSchnack, wie Sessionreview (man kann seinen VPIP nachschauen, wieviel man bisher eingesetzt hat, Spielzeit…), den man aber nicht wirklich braucht. Man kommt auf knapp 40 Hände/Stunde bei durchschnittlich 8 Spielern.
Man spart sich zwar das Trinkgeld, aber einen richtigen Livetisch mit Dealer, kann´s meiner Meinung nach nicht ersetzen.
Excalibur bei Nacht:
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Den Tag hab ich mit ein paar Cocktails am Black Jack und den Slots enden lassen. Insgesamt 50$ Gewinn am BJ und 10$ an den Slots, ergeben für Tag 3 einen Nettogewinn von 85$.
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